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Ergotherapie KinderspielPotenziale entfalten – ganz spielerisch

Gruppentherapie

Sechs Kinder, drei Erwachsene. Deshalb geht in der Gruppe niemand unter.

Manches lernt ein Kind nur mit anderen Kindern: warten, verlieren, sich trauen, sich wieder vertragen. Damit das gelingt, bleibt die Gruppe klein und ist dreifach begleitet.

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6 : 3

Höchstens sechs Kinder pro Gruppe, begleitet von drei Therapeutinnen und Pädagoginnen.

Auf zwei Kinder kommt damit eine erwachsene Person. Das ist der Unterschied zwischen einer Gruppe, in der ein zurückhaltendes Kind einfach so mitläuft, und einer, in der es tatsächlich vorankommt.

Eskaliert etwas zwischen zwei Kindern, kann eine Therapeutin mit ihnen hinausgehen, während die Gruppe weiterläuft. Genau diese Momente sind sehr wertvoll, weil Kinder dabei beruhigt werden und gemeinsam Strategien reflektiert und aufgezeigt werden können.

Drei Angebote

Welche Gruppe passt, entscheidet nicht das Alter allein

Soziale Kompetenz Gruppe

5 bis 8 Jahre

Für welches Kind

Für Kinder, die noch keinen eigenen Weg aus Wut, Angst oder Frust gefunden haben.

  • Wutanfälle, die aus dem Nichts kommen und lange brauchen, bis sie abklingen
  • Ängste, die den Alltag kleiner machen, vor der Schule, vor Neuem, vor anderen Kindern
  • Lernschwierigkeiten, die längst am Selbstbewusstsein ziehen
  • kein eigener Plan B, wenn etwas nicht klappt

Was dort passiert

In der Gruppe wird aus einem Problem eine Fähigkeit, die bisher einfach noch gefehlt hat. Ihr Kind erlebt sich dabei von seiner starken Seite und kommt so leichter an das heran, was es alles schon kann.

Graphomotorik Gruppe

5 bis 8 Jahre

Für welches Kind

Für Kinder, denen Malen und Schreiben mehr Kraft kosten als allen anderen.

  • eine Malentwicklung, die hinter der von Gleichaltrigen zurückliegt
  • zu viel oder zu wenig Druck: die Mine bricht, oder die Linie ist kaum zu sehen
  • Buchstaben, die sich einfach nicht einprägen wollen
  • Ungeschick bei allem Kleinteiligen, von der Schere bis zum Knopf

Was dort passiert

Mal- und Schreibspiele treffen auf feinmotorische Aufgaben, kombiniert mit Wahrnehmungsspielen. Dabei entsteht eine tragfähige Stifthaltung, die Konzentration wächst mit, und die Freude am Malen kommt zurück.

SI-Klettergruppe, die Tarzangruppe

5 bis 8 Jahre

Für welches Kind

Für Kinder, die sich selbst wenig zutrauen und in Gruppen untergehen oder anecken.

  • Schwierigkeiten mit Wahrnehmung, Koordination oder Aufmerksamkeit
  • ein geringes Selbstwertgefühl, oft begleitet von „das kann ich sowieso nicht“
  • wenig Vertrauen in sich selbst oder in andere
  • Gruppen, in denen Ihr Kind bisher nicht ankommt

Was dort passiert

Klettern bringt bei Kindern eine hohe Eigenmotivation mit, und genau die schafft die Voraussetzung dafür, dass sich Fähigkeiten entwickeln. Die Reize an der Wand helfen dem Gehirn beim Sortieren, die Kletterspiele in der Gruppe machen soziale Fähigkeiten zur Nebensache, die nebenbei geübt wird.

Mehr zum therapeutischen Klettern

Ablauf und Zeiten

Vier Semestergruppen im Jahr, dazu die Intensivwochen im Sommer

Semestergruppen

Gruppengröße
maximal 6 Kinder
Begleitung
3 Therapeutinnen und Pädagoginnen
Termine
wöchentlich

Angeboten viermal im Jahr: im Herbst von Anfang Oktober bis vor Weihnachten, im Frühling von Anfang März bis Juni.

Sommer-Intensivgruppen

Zeitraum
Juli und August
Dauer
Montag bis Freitag

Gebündelt statt verteilt: durch die geballte Ladung an Therapie entstehen Fortschritte oft sehr schnell, im Herbst wird darauf aufgebaut.

Ehrlich vorweg

Für jede Gruppe gibt es eine Warteliste

Sechs Plätze sind schnell vergeben. Gereiht wird chronologisch nach dem Tag der Anmeldung, ohne Ausnahmen und ohne Vordrängen. Wer früh anfragt, ist früher dran, deshalb lohnt sich die Anmeldung auch dann, wenn der Start erst im nächsten Semester liegt.

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